Pressenachlese zum Konvent in Rom

Ritterliche Pilger in Rom

Ein halbes Jahrtausend nach dem fatalen „Sacco di Roma“ sind Habsburgs Ritter wieder in der Ewigen Stadt. Diesmal jedoch als demütige Beter.

Den Artikel als PDF zum persönlichen gebrauch.

Ferdinand über den Heiligen Geist als Beifahrer

Die „Krone“ begleitete die Habsburger bei ihrer Glaubenserneuerung nach Rom. Ferdinand Habsburg, der Urenkel des letzten Kaisers, über seinen Glauben, was ihn stark macht und warum „Der da oben“ ständig bei ihm auf dem Beifahrersitz unterwegs ist.

Mit Karl Habsburg zur Glaubenserneuerung in Rom

Die „Krone“ begleitete die Habsburger und ihren Ritterorden bei ihrem Konvent in die Ewige Stadt. Ein Ausflug in die Kirchenwelt und eine Reise … fast wie zu Kaisers Zeiten. 

Ordenskonvent in der Ewigen Stadt

Rom (ch): Bei strahlendem Kaiserwetter beging der St. Georgs-Orden vom 23. bis 26. April 2026 seinen Konvent in Rom.

Einen ersten Höhepunkt bildete am Donnerstag, dem 23. April, ein festlicher Termin im Petersdom. Die Damen und Ritter des Ordens sowie ihre Gäste versammelten sich nach der Sicherheitskontrolle auf der Piazza dei Protomartiri Romani und zogen durch den Durchgang am Grabmal Papst Alexanders VII. in die Basilika ein. In feierlicher Prozession führte der Weg durch das südliche Seitenschiff über die Porphyrplatte, die traditionell mit Kaiser Karl dem Großen verbunden wird, zum Papstaltar über dem Grab Petri. Dort erneuerten die Teilnehmer unter der Leitung des Geistlichen Rates des Ordens im Zentrum der Christenheit und am Gedenktag des Heiligen Georg ihr Taufversprechen. Den Abschluss bildete der gemeinsame Gesang des „Großer Gott, wir loben dich“, ehe die Versammelten in geordneter Prozession die Basilika wieder verließen.

Am Freitag, 24. April traten die Postulantinnen und Postulanten des Ordens bei der Kirche Santa Maria dell’Anima, der katholische Nationalkirche für die Einwohner des Heiligen Römischen Reiches in Rom an und zogen feierlich in die Kirche ein. Hauptzelebrant der Messe war S.E. Kurienerzbischof Mons. Guido Pozzo, Titularerzbischof von Balneoregium. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Cappella Musicale di Santa Maria dell’Anima unter der Leitung von Maestro Flavio Colusso. Die Messe mit anschließender Investitur wurde von Sender EWTN TV übertragen.

https://www.ewtnplus.de/investitur

Am Nachmittag des 24. Aprils fand in der Päpstlichen Universität Santa Croce die offene Kapitelsitzung des Ordens und ein anschließendes Meet & Greet statt.

Am Samstag, 25. April 2026 fand in der Papstbasilika Santa Maria Maggiore eine Fest- und Dankmesse statt. Die Damen und Ritter des Ordens nahmen auf der Piazza dell‘ Esquilino Aufstellung. Nach der Meldung an Großmeister Erzherzog Karl erfolgte der Einzug in die Papstbasilika. Dort wurde – musikalisch stimmungsvoll umrahmt durch die Capella Musicale Liberania unter der Leitung von Maestro Ildebrando Mura – die Messe gefeiert. Hauptzelebrant war Seine Eminenz Kurt Kardinal Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen sowie Präsident der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum und seit 2025 Präsident des katholischen Hilfswerks Kirche in Not (ACN).

Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. grüßte die Mitglieder des Ordens vom Fenster seines Arbeitszimmers im Apostolischen Palast zum Petersplatz. Quelle: Vatican News

Dieses eindrucksvolle Fest des Glaubens und des St, Georgs-Ordens wird den Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben.

Gesegnete Ostern 2026

Gesegnete Ostern!

Erste Lesung in der Osternacht 2026. Quelle: Dolorosa TV, @dolorosatv9261

Christus ist auferstanden. Das ist der Kern des christlichen Glaubens – und mehr als ein schönes Bild: Gott hat den Tod nicht bestehen lassen. Was endgültig schien, ist es nicht.

Ostern heißt: Hoffnung ist begründet. Nicht, weil alles leicht wird, sondern weil Gott handelt. Schuld, Scheitern und selbst der Tod haben nicht das letzte Wort. Das gibt Halt – gerade dort, wo es unübersichtlich bleibt.

Wer an die Auferstehung glaubt, lebt klarer und zugleich zuversichtlicher: mit Vertrauen, ohne sich Illusionen zu machen. Nicht wir tragen die Hoffnung, sondern sie trägt uns.

Der auferstandene Christus stärke Sie im Glauben und gebe Ihnen Klarheit und Zuversicht für Ihren Weg.

Gesegnete Weihnacht und ein gutes neues Jahr.

In dieser heiligen Nacht feiern wir die Geburt unseres Herrn Jesus Christus – das Licht, das in die Dunkelheit der Welt kam, um Hoffnung zu schenken, Frieden zu stiften und Herzen zu verwandeln. Sein Kommen ist mehr als ein Kapitel der Geschichte. Es ist Gegenwart, Zuspruch und Auftrag. Möge der Segen Gottes Eure Häuser erfüllen, Eure Familien verbinden und Eure Herzen mit Zuversicht und Liebe durchleuchten.

Unter dem Schutz Mariens und getragen vom Vertrauen auf Gottes Führung richten wir unseren Blick auf das neue Jahr. Nicht als Zuschauer, sondern als Menschen, die Verantwortung annehmen – im Glauben, im Miteinander, im Dienst an Heimat und Gemeinschaft. Weihnachten erinnert uns: Christliche Werte sind keine Erinnerung an bessere Tage, sondern ritterlicher Auftrag für heute. Sie verlangen Haltung, Mut und Bereitschaft, für Wahrheit, Würde und Gerechtigkeit einzustehen.

So bitten wir um Kraft, das Gute entschlossen zu leben – nicht nachzusehen, wenn andere wegsehen; nicht zu schweigen, wo Stimme gebraucht wird; nicht zu verharren, wenn unsere Tat zählen kann. Möge Gott unsere Vaterländer behüten, unsere Wege segnen und uns aus dem Geist Christi zu Werkzeugen des Friedens machen.

Ein gesegnetes, lichtvolles Weihnachtsfest – und ein neues Jahr, das wir in Glauben und Verantwortung gestalten dürfen.

V této svaté noci oslavujeme narození našeho Pána Ježíše Krista – světla, které přišlo do temnoty světa, aby dalo naději, nastolilo mír a proměnilo srdce. Jeho příchod je více než jen kapitolou historie. Je přítomností, povzbuzením a posláním. Kéž Boží požehnání naplní vaše domovy, spojí vaše rodiny a naplní vaše srdce důvěrou a láskou.

Pod ochranou Panny Marie a s důvěrou v Boží vedení upíráme svůj pohled na nový rok. Ne jako diváci, ale jako lidé, kteří přijímají odpovědnost – ve víře, ve vzájemném soužití, ve službě vlasti a společenství. Vánoce nám připomínají: Křesťanské hodnoty nejsou vzpomínkou na lepší časy, ale rytířským posláním pro dnešek. Vyžadují postoj, odvahu a ochotu zastávat se pravdy, důstojnosti a spravedlnosti.

Prosíme tedy o sílu, abychom mohli odhodlaně žít dobro – neignorovat, když ostatní odvrací zrak; nemlčet, když je třeba promluvit; neváhat, když naše činy mohou něco změnit. Kéž Bůh ochraňuje naše vlasti, žehná našim cestám a z ducha Kristova činí z nás nástroje míru.

Požehnané, světlé Vánoce – a nový rok, který můžeme utvářet ve víře a odpovědnosti.

Ezen a szent éjszakán ünnepeljük Urunk, Jézus Krisztus születését – a fényt, amely a világ sötétségébe jött, hogy reményt adjon, békét teremtsen és szíveket változtasson meg. Eljövetele több, mint egy fejezet a történelemben. Jelenlét, biztatás és küldetés. Isten áldása töltse be otthonaikat, egyesítse családjaikat, és bizalommal és szeretettel töltse el szívüket.

Mária védelme alatt és Isten vezetésébe vetett bizalmunkkal tekintünk az új évre. Nem nézőként, hanem felelősséget vállaló emberekként – a hitben, az egymással való együttélésben, a hazánk és a közösség szolgálatában. Karácsony emlékeztet bennünket: a keresztény értékek nem a jobb napok emlékei, hanem a mai nap lovagi küldetései. Hozzáállást, bátorságot és hajlandóságot igényelnek, hogy kiálljunk az igazság, a méltóság és az igazságosság mellett.

Ezért erőt kérünk, hogy elszántan éljünk a jót – ne nézzünk el, ha mások elfordítják a tekintetüket; ne hallgassunk, ahol hangot kell emelnünk; ne tétlenkedjünk, ha cselekedeteink számítanak. Isten óvja hazánkat, áldja meg utainkat, és Krisztus szelleme által tegyen minket a béke eszközeivé.

Áldott, fényes karácsonyt kívánunk – és egy új évet, amelyet hitben és felelősségteljesen alakíthatunk.

Pontifikalamt zum Gedenken an den Seligen Kaiser Karl I. von Österreich

Wien (ch): Am Dienstag, 21. Oktober 2025, besuchten der Personaladjutant S.K.K.H., Oberstleutnant i.Tr. Carl Rr. Hannig, gemeinsam mit seinem Sohn Ferdinand das Pontifikalamt zum Gedenken an den Seligen Kaiser Karl I. von Österreich in der Dom- und Metropolitankirche St. Stephan, Wien.

Kaiser Karl I., der als Friedenskaiser bekannt ist, setzte sich während des Ersten Weltkriegs aktiv für Friedensverhandlungen ein. Am 3. Oktober 2004 erfolgte seine Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II. in Rom.

Hauptzelebrant der Messer war S.E. Hoher Herr Prälat Propst Mag. Anton Höslinger CanReg, Propst des Stiftes Klosterneuburg. Für die musikalische Gestaltung sorgten das Wiener Harmonie Quintett und Kantor Florian Harg.

Ferdinand hatte die besondere Ehre, beim Pontifikalamt als Ministrant zu dienen.

Der Besuch der Gedenkmesse ist ein aktiver Beitrag zur Erinnerung an Kaiser Karl I., der für seine Friedensbemühungen und christlichen Werte in Gesellschaft und Kirche geschätzt wird.

Ordenstag am Rennweg

Wien (ch): Am Morgen des 18. Oktobers 2025 traten 20 Postulanten mit ihren Paten und die Damen und Ritter des St. Georgs-Orden im Hof des Salesianerinnenklosters am Wiener Rennweg an. Die Veranstaltung hatte ihren ersten Höhepunkt mit dem Einmarsch und Platzkonzert der Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach. Nach dem Abspielen der Hymnen und der Meldung an den Großmeister des Ordens, S.K.K.H. Erzherzog Karl von Österreich, zog man in die Kirche der Heimsuchung Mariens ein.

Einzug der Ordensfahne in die Kirche.
Foto: Matthias Dolenc

Hauptzelebrant der Messe war der Hochwürdige Herr Pater MMag. Thomas Baron Stellwag v. Carion, OSB, Subprior des Stiftes Admont. Musikalisch wurde die Messe durch die Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach begleitet.

Foto: Matthias Dolenc

Nach der feierlichen Investitur der neuen Ritter in den Orden zog man zur Freude unzähliger Schaulustiger mit klingendem Spiel angeführt von der Musik durch den Park des Belvederes und machte vor dem Oberen Belvedere das traditionelle Gruppenfoto.

Anschließend zog man weiter zum Restaurant Stöckl im Park und ließ mit einem gesetzten Gala-Dinner den Ordenstag ausklingen.

Fotos der Veranstaltung finden Sie auf der Website des St. Georgs-Ordens.

23. Audienz bei Kaiser Karl I. in Brandeis an der Elbe – Im Zeichen kaiserlicher Erinnerung und europäischer Kultur

Brandeis a.d. Elbe/Altbunzlau (ch): Am 17. Mai 2025 fand zum 23. Mal die „Audienz bei Kaiser Karl I.“ im böhmischen Brandeis an der Elbe/Brandýs nad Labem statt. Unter dem Ehrenschutz von Erzherzog Karl von Habsburg wurde der 450. Jahrestag der Krönung Rudolfs II. und der 110. Todestag von Erzherzog Ludwig Salvator gewürdigt. Vertreter des Hauses Habsburg sowie zahlreiche Gäste ehrten die bedeutenden historischen Persönlichkeiten.

Einen vollständigen Bericht finden Sie ehebaldigst auf der Website der Generaladjutantur und auf der Website der Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen.
Die offizielle Fotogalerie der Stadt Brandeis-Altbunzlau finden Sie hier: Galerie 2025: Brandýs nad Labem-Stará Boleslav

Einen musikalischen Mitschnitt der Audience u císaře Karla I.-Messe in der Basilika der Himmelfahrt der Jungfrau Maria in Altbunzlau. Die Messe wurde begleitet durch Orchester und Chor des Königlichen Prämonstratenserklosters in Strahov (Prag). Großen Dank an Marie Nohynková für die Aufzeichnung.

Ordenskonvent in Preßburg

Preßburg (ch): Der St. Georgs-Orden, ein europäischer Orden des Hauses Habsburg-Lothringen, kam am 26. April 2025 in der slowakischen Hauptstadt Preßburg zu seinem jährlichen Konvent zusammen. Der zweitgrößte Privatsender der Slowakischen Republik, TV JOJ, berichtete über die Veranstaltung in seinen Abendnachrichten.

Der zweitgrößte slowakische Privatsender berichtete in seinen Abendnachrichten über den Konvent.
Quelle: https://videoportal.joj.sk/noviny/epizoda/138182-noviny-tv-joj

Am verregneten Vormittag des 26. April 2025 versammelten sich die Damen und Ritter des St. Georgs-Ordens in der Salvatorkirche der Gesellschaft Jesu am Preßburger Franziskanerplatz.

Nach einem großartigen Platzkonzert der Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach zog der Großmeister des Ordens, S.K.K.H. Erzherzog Karl von Österreich, und die Ordensregierung in die Kirche ein.

Nach der Meldung an den Großmeister und den Hymen der Slowakischen Republik, der Europäischen Union und der österreichischen Volkshymne, zelebrierte man mit den Klängen der „Gesänge zur Feier des heiligen Opfers der Messe“ von Franz Schubert ein feierliches Hochamt. Hauptzelebrant war S. G. Prälat Univ. Prof. DDr. Ambroz Martin Strbak, Abt von Stift Jasov und Mitglied des Geistlichen Rates des St. Georgs-Ordens, gemeinsam mit den Konzelebranten Prof. Dr. SL Lic. SL P. Pius Maurer OCist, Abt des Stiftes Lilienfeld, Generalvikar Mag. Lic. theol. Yuriy Kolasa, Pater MMag. Thomas Stellwag v. Carion und Pater PhDr. Marek Pučalík, PhD, O.Cr.OSB.

Im Anschluß an die Heilige Messe und der Segnung der Insignien folgte die feierliche Investitur I.K.K.H. Erzherzogin Christan von Österreich und eine weitere Dame und der Ritterschlag durch den Großmeister für die zwanzig neuen Ritter des St. Georg-Ordens.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto zog man mit klingendem Spiel von der Jesuitenkirche durch die Preßburger Altstadt zum Hotel Devin. Hier stärkte man sich mit Speis und Trank, bevor sich alle Damen und Ritter zur Konventssitzung versammelten.

Gesegnete Ostern 2025

Osternacht in Mater Dolorosa zu Buch. Quelle: Dolorosa TV, @dolorosatv9261

Christus ist glorreich auferstanden vom Tod.
Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Erste Lesung in der Osternacht. Quelle: Dolorosa TV, @dolorosatv9261